Der Verein Sportplatz gratuliert unserem “Mädchen für alles” und sportlichen Leiter Horst zu seinem 70. Geburtstag.
Die besten Wünsche und vor allem viel Gesundheit, damit Du Dich auch weiterhin so für den Verein engagierst.
Andreas Zentara und das ganze Team der Radrennbahn
Nürnberg – Horst Brom, Sportleiter der Reichelsdorfer Radrennbahn und 2. Vorsitzender des Verein-Sportplatz feierte am 19. Januar seinen 70. Geburtstag. Seit 1968 ist der Nürnberger Radsport-Idealist „ am Keller“ unermüdlich für den Bahnradsport und speziell für Stehersport im Einsatz. Als Mechaniker, Betreuer, Schrittmacher und „Mädchen für alles“ – wie er schmunzelnd erklärt – sorgte Brom vier Jahrzehnte lang ehrenamtlich mit dafür, dass sich am Keller die Räder drehten. „Zu tun gibt es immer Vieles, man muss nur entschlossen anpacken“, lautete Horst Brom´s Devise, der auch zu den ersten fränkischen Schrittmachern zählte, die 1968 in Nürnberg ausgebildet wurden. Jahrelang sorgte Horst Brom auch dafür, dass Frankens Steher häufig auf auswärtigen Bahnen zum Einsatz kamen. Tausende von Kilometern saß er an unzähligen Wochenenden am Steuer um die Nürnberger Schrittmachermaschinen per LKW zu Rennen in Deutschland, der Schweiz und in Österreich zu bringen. Für Nürnbergs Schrittmacher-Ass Dieter Durst war Horst Brom jahrzehntelang als Chauffeur, Betreuer und Berater bei allen Renn-Einsätzen im In- und Ausland sein wichtigster Begleiter.
Als 2006 der langjährige Bahnchef Anton Auer aus gesundheitlichen Gründen unerwartet seinen Rücktritt erklären musste, retteten Horst Brom, Kurt Eber, Andreas Zentara und Dieter Durst gemeinsam die prekäre Situation. Mit Andreas Zentara als neuen Bahnchef, Horst Brom als 2. Vorsitzenden und Sportleiter, Kurt Eber als Schatzmeister und Dieter Durst als erfahrenen Berater, hat der Verein Sportplatz seitdem einen erfreulichen Aufschwung erlebt. Seit sechs Jahren sorgt Horst Brom außerdem als Sportleiter der Rennbahn für die Verpflichtung namhafter Fahrer und Schrittmacher und für einen korrekten Ablauf der Rennen, die ihn heute noch genau so begeistern wie 1956, als er mit 14 Jahren erstmals die Kämpfe der Steher am Keller bewunderte. Ebenso wie Bahnchef Andreas Zentara und Kurt Eber will Horst Brom in der Vereinsführung nur noch bis 2013 aktiv bleiben: „ Danach ist dann für mich endgültig Schluss und auch höchste Zeit für einen Generationswechsel “, sagt Brom, der seit einem Jahr seine reiche Erfahrung an Mittelfrankens Bahnfachwart Bernhard Wächter (32) weitergibt.
Manfred M a r r








