Kategorie-Archiv: Allgemein

Wartung und Serverumzug

Werte Fans und Freunde der Radrennbahn Nürnberg,

es war an der Zeit unsere Homepage auf einen neuen Server zu migrieren. Das zieht sich ein wenig. Daher beschweren sich einige zu recht über den Mangel an Aktualität. Ich hoffe, dass ich es bis zur JHV am 8. März erledigt bekomme.

Mails könnten nicht ankommen, daher ruft mich einfach an! Siehe Impressum.

Hier das Wesentliche der Woche:

8. März Mitgliederversammlung, erscheint zahlreich, es stehen Wahlen an.

11. März: Ein erster Arbeitsdienst, Treffpunkt 9:00 Uhr

Terminplan 2017:

  • Samstag, 27. Mai Tag der offenen Rennbahn mit Bayerischer Stehermeisterschaft. Topact die Bordtracker mit ihren Oldtimern
  • Mittwoch, 21. Juni Preis der Sparkasse Nürnberg
  • Freitag 7. – Samstag 8. Juli Deutsche Meisterschaft der Steher präsentiert von der Nürminger Group
  • Samstag 26. August Großer Preis von RadioF
  • Sonntag 24. September Auto Neuser Preis

Toni!
Alles Gute zum 80sten

Der langjährige Bahnchef Anton „Toni“Auer, feiert heute, am 2. Februar seinen 80. Geburtstag

Toni in Action am Keller

Reichelsdorfer Keller – Als 14-Jähriger fuhr Anton Auer 1951 sein erstes Radrennrennen – das er prompt gewann. Seitdem ist der gebürtige Münchner, der am am 2. Febrruar seinen 80. Geburtstag feiert, Radsportler mit Leib und Seele. In den 1950er-Jahren zählte er als zweifacher Deutscher Meister zur Nationalmannschaft und zur deutschen Spitzenklasse unter den Bahnspezialisten. Auch nach dem Ende seiner erfolgreichen Karriere blieb der Radsport für Anton Auer die „wichtigste Nebensache“. Mit seiner reichen Erfahrung engagierte er sich fünf Jahrzehnte unermüdlich für den fränkischen Radsport. Als Vorsitzender des ältesten bayerischen Radsportvereins „RV Union 1886 Nürnberg“ (1970 bis 1982) und als langjähriger Bahnchef der Reichelsdorfer Rennbahn (1986 bis 2005) und hat der Jubilar, der auch viele Jahre als Funktionär für den Bayerischen Radsport-Verband im Einsatz war, ein großes Stück der der heimischen Radsportgeschichte mitgestaltet.

vier deutsche Meister 1958 auf einer  Ehrenrunde. v.l.n.r. Walter Sonntag, Rudi Altig, Toni Auer und Willi Altig.

An sein erstes Rennen, dass er als Jugendlicher im Trikot des „RV Solitarität München“ fuhr, erinnert sich Anton Auer noch ganz genau: „Es lief auf Anhieb großartig. Noch im gleichen Jahr wurde ich in Augsburg südbayerischer Meister“, erzählt der Altmeister stolz von seinem erfolgreichen Einstand. Nach zwei Rennjahren, in denen er auch als Junior zahlreiche Siege errang, wechselte Anton Auer zum „RV Sturmvogel München“, für den er 1954 die Deutsche Straßenmeisterschaft der A-Jugendklasse gewann! Trotz zahlreicher Erfolge bei Straßenrennen konzentrierte sich Anton Auer in den folgenden Jahren als spurtstarker Amateur auf den Bahnrennsport. Als perfekter Bahnspezialist zählte er, wie damals auch Rudi Altig, zur deutschen Bahn-Nationalmannschaft. 1958 krönte Anton Auer seine erfolgreiche Karriere mit dem Deutschen Tandem-Meistertitel, den er auf der Frankfurter Stadion-Bahn mit seinem Partner Walter Sonntag erkämpfte. Ab 1959 war der vielseitige Allrounder auch als Profi einer der besten deutschen Sprinter. Bei der DM gewann er die Bronzemedaille hinter Werner Potzernheim (Hannover) und Günther Ziegler (Schweinfurt). 1960 nahm Anton Auer in Nürnberg an einen Steherlehrgang teil und fuhr als Steherneuling zwei Jahre begeistert hinter Motoren. Bei seinen zahlreichen Starts in Nürnberg lernte er Charlotte Ruder vom RV Union kennen, die er 1962 heiratete. Nach dem Ende seiner erfolgreichen Karriere war es für den Wahl-Nürnberger selbtverständlich, dass er sich beim RV Union engagierte: Dreizehn Jahre leitete er als 1. Vorsitzender den Traditionsverein , der unter seiner Regie stets zu den erfolgreichsten in Bayern zählte.

Seine größte Aufgabe übernahm Anton Auer 1986, als er zum 1. Voristzenden des „Verein-Sportplatz“ und damit zum Bahnchef am Reichelsdorfer Keller gewählt wurde. Als Nachfolger des unvergessenen Nürnberger Altmeisters Fritz Scheller, brachte Anton Auer damals frischen Wind in die jahrzehntelang eingefahrenen Strukturen. Mit kaufmännischem Geschick und guten Management sorgte er für die notwendige Sanierung der Vereins-Finanzen und leitete umsichtig die Verwaltung, sowie die Instandhaltung der Piste und der Vereins-Gaststätte. Eine sehr umfangreiche und zeitraubende Aufgabe, die für den selbständigen Kaufmann im Laufe der Jahre fast zum Fulltime-Job wurde. „Die Rennbahn ist mein zweites Zuhause“, erklärte Anton Auer damals oft, der Jahr für Jahr den größten Teil seiner Freizeit für sein Ehrenamt opferte und dafür sorgte, dass sich „am Keller“ weiterhin die Räder drehten. Das umfangreiche alljährliche Rennprogramm der traditionsreichen Piste konnte sich während Auers Amtszeit sehen lassen. Frankens Radsportfans wurden in jeder Saison fünf gut besetzte Steher-Rennen, darunter vier Deutsche Meisterschaften, geboten!

Es fiel Anton Auer nicht leicht, als er 2006 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden und Bahnchefs kanditeren konnte. Doch mit Andreas Zentara, den er rechtzeitig und schrittweise an viele Aufgaben heranführte, hatte Auer einen kompetenten Nachfolger gefunden, der mit ebenso großer Begeisterung die Führung des Vereins und des Rennbetriebes übernahm. Von zwei weiteren Schlaganfällen hat sich Anton Auer – mit gewissen Einschränkungen – einigermaßen erholt. Wann immer es seine Gesundheit erlaubt, ist er bei den Rennen „am Keller“ mit Ehefrau Charlotte als begeisterter Zuschauer zur Stelle. Dass die Radrennbahn – die ihn soviele Jahre am Herzen lag – am Ende dieses Jahres abgerissen werden soll, sieht Anton Auer zwar mit Wehmut, doch er ist überzeugt davon, dass man sich beim Verein Sportplatz für den richtigen Weg entschieden hat. „Man kann die Zeit nicht zurück drehen und man muss auch an die Zukunft denken“, sagt der Jubilar, der hofft, dass das geplante Projekt einer 250m-Hallenbahn zügig und erfolgreich verwirklicht werden wird.

Manfred M a r r

Terminplan 2017

Werte Radsportfans,
auch in 2017 planen wir eine komplette Saison mit interessantem Sport und als Highlight eine Deutsche Meisterschaft der Steher.

Vorläufiger Terminplan:

  • Samstag, 27. Mai Tag der offenen Rennbahn mit Bayerischer Stehermeisterschaft
  • Mittwoch, 21. Juni Preis der Sparkasse Nürnberg
  • Freitag 7. – Samstag 8. Juli Deutsche Meisterschaft der Steher präsentiert von der Nürminger Group
  • Samstag 26. August Großer Preis von RadioF
  • Sonntag 24. September Auto Neuser Preis

Genaueres dann in Kürze auch zum Download wie gewohnt als PDF

 

Schweres Geläuf am Keller

Endlich einmal Cross at it’s best! Der Parcour war anspruchsvoll. Das Geläuf schwer.

Das hat den Nachwuchs nicht davon abgehalten, alles zu geben. Das Bild macht Hoffnung :) Klein Körbi gibt alles!

klein_koerbi

Maximilian Maier holte verdient Lauf- und Gesamtsieg beim „AAN-Cross-Cup“

Reichelsdorfer Keller – Maximilian Maier war am Sonntag beim Kampf gegen Regen , Wind und Kälte erneut der überragende Mann.  Der 24-jährigeMünchner Elektromeister gewann am Reichelsdorfer Keller den dritten Lauf und damit auch verdient die Gesamtwertung beim “AAN-Cross-Cup“ des RC Wendelstein. Er verwies seinen  schärsten  Rivalen , Thüringens Crossmeister Sven Baumann (Hildburghausen)  und den Wendelsteiner Tobias Dohlus sicher auf die Plätze. Der Geamtsieg im Wettbewerb der Senioren ging an Tobias Fiegl ( RSF Hilpolstein). Bei den Hobby-Fahrern dominierte erneut Pascal Laukamp (BMWRadsport-Team) die Konkurrenz. Als beste fränkische Teilnehmer belegten Florian Stefan (RC Herpersdorf) und Marcel Salwender ( Team SM Parts)  die Plätze zwei und drei.

sieger

„Das war heute echter Cross-Sport vom Feinsten“, schwärmten die beiden Herpersdorfer Altmeister Helmut Stadlmayr und Siegmar Naujoks, die einst zehn bayerische Meisterschaften gewannen und zur deutschen Spitzenklasse zählten. Weniger begeistert von den aufgeweichten, schweren und gefährlich glatten Passagen waren allerdings  die Fahrer, die mit zahlreichen Stürzen und Defekten zu kämpfen hatten. „ Der Regen machte das Rennen zusätzlich schwer, denn  der weiche Boden kostete sehr viel Kraft“, erklärte  Maximilian Maier, der seinen zweiten Gesamtsieg am Reichelsdorfer Keller feiern konnte. Seine Taktik, Sven Baumann mit einem Blitzstart zu überrumpeln ging auf.  „Ich musste vom  Start weg gleich   alles  geben, um   Sven zu distanzieren, denn er ist ein zäher Kämpfer und  der bessere Läufer von uns beiden“,  lobte  Maier den starken Thüringer, der in der zweiten Hälfte des Rennens einmal  gefährlich näher rückte.  Auch Lokalmatador Tobias Dohlus (AN-Racingteam)  kam mit jeder Runde besser in Schwung. Der 28-jährige Wendelsteiner erkämpfte sich im spannenden Duell  mit dem Rosenheimer Robert Gorogos verdient Platz drei des Final-Laufes  und  der Gesamtwertung. Nicht ganz zufrieden war Bayerns Ex-Meister Michael Walter  (Radlexpress Feucht), der nach sehr gutem Start  zweimal stürzte und  den erhofften Podiumsplatz nicht erkämpfen  konnte. Walter belegte in der Gesamtwertung Platz fünf vor dem vielseitigen Allrounder Grischa Janorschke (Team Roth), der die Cross-Rennen als abwechslungsreiches Wintertraining  Training schätzt.

Für den Radsport-Nachwuchs der Region fiel die Bilanz sehr ernüchternd aus. In keiner der vier Klassen konnte ein Schüler einen Podiumsplatz erreichen. Die Gesamtsieger kamen aus Kelheim, Augsburg, Aichach und München. Bestplatzierte Lokalmatadore waren Tim Semmler (RSV Zirndorf) als Dritter in derKlasse U13- und Paul Keller auf Platz vier der U15-Klasse.  Lena und Jana Gömmel( RC Herpersdorf) schlugen sich unter den Jungs mit  Platz vier   in  der U13- und  in der U11-Klasse sehr wacker.

Beim RC Wendelstein, dessen getreue Helfer   sechs naßkalte   Stunden lang eisern durchhielten, konnte man eine postive Bilanz ziehen: „ Der AAN-Cross-Cup, den wir heuer bereits zum sechsten Mal durchführten,  wurde von Jahr zu Jahr beliebter. Die Teilnehmerzahlen steigen weiter an und die Fahrer kommen nicht nur aus Bayern“, freut sich der 2. Vorsitzende Werner Schwarz, der die Cross-Veranstaltung auch nach dem geplanten Abriss der Radrennbahn  alljährlich veranstalten will: „  Nachdem uns auch unser Hauptsponsor treu bleibt, werden wir  die Cross-Rennen  auf einen geeigneten  Kurs in Wendelstein fortsetzen“.                                                                                      Manfred Marr